Schutz vor Halskrankheiten und „Lichtmess-Kerzen“ mit außergewöhnlicher Fürbittkraft: Die katholische Kirche begeht vierzig Tage nach Weihnachten „Mariä Lichtmess“.
Die moderne Alternative zu sozial kontrollierten Medien
Pope Leo XIV on Artificial Intelligence and human dignity
Dr Peter Eckersley on Existential Hope and AI
Schutz vor Halskrankheiten und „Lichtmess-Kerzen“ mit außergewöhnlicher Fürbittkraft: Die katholische Kirche begeht vierzig Tage nach Weihnachten „Mariä Lichtmess“.
Die Diözese Linz und das Stift St. Lambrecht trauern um den emeritierten Bischof Maximilian Aichern.
In dieser ersten Betrachtung von Tobias Ferstl zur Bergpredigt geht es um Aufmerksamkeit aber auch um die Aufforderung zu Handeln und in unserem eigenen Alltag Frieden zu schaffen - auch mit kleinen Gesten.
Die Künstliche Intelligenz ist ein ambivalentes Instrument, das zugleich ebenso „faszinierend“ wie „unheimlich“ ist und dessen Auswirkungen mehr als nur Respekt erzeugen können. Das sagte Papst Franziskus mit Blick auf die technologische Neuerung, die derzeit die öffentliche Diskussionen wie kaum eine andere beherrscht – und sein Nachfolger Leo bläst ins selbe Horn.
Papst Leo XIV. hat die Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina als Chance für die Stärkung zentraler Werte des Sports bezeichnet. Er hoffe, „dass dieses Ereignis eine günstige Gelegenheit“ sei, Fairness, Respekt, Teamgeist und Opferbereitschaft zu fördern, aber auch soziale Inklusion und „die Freude an der Begegnung“. Das steht in einem Papsttelegramm von Freitagabend.
Im Februar begleitet uns bei „Unser Sonntag“ Tobias Ferstl aus Regensburg. Im Glauben ist er durch den Heimatpfarrer und vor allem die Großmutter, die bis zu ihrem Tod Mesnerin war, geprägt.
An diesem Freitagvormittag empfing Papst Leo XIV. die Bischöfe aus Peru im Rahmen ihres „Ad-limina“-Besuchs im Vatikan. In seiner Ansprache rief der Pontifex die Oberhirten dazu auf, angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen des Landes zum Vorbild der Apostel zurückzukehren.
Nach rund sechs Jahren intensiver Beratungen biegt der Synodale Weg auf seine Zielgerade ein. Bei der abschließenden Vollversammlung in Stuttgart betonten die Verantwortlichen der katholischen Kirche in Deutschland am Freitag, dass der Reformprozess trotz des Etappenendes dauerhaft fortgesetzt werden soll. Im Fokus stand neben der Missbrauchsaufarbeitung vor allem die Verstetigung des Dialogs zwischen Bischöfen und Laien.
Schulungen im Bereich der Missbrauchsprävention haben im vergangenen Jahr in Portugal über 4.800 Menschen in 14 Diözesen und sechs Ordensgemeinschaften erreicht. Das geht aus einem Bericht der unabhängigen „Vita“-Gruppe hervor, die von der portugiesischen Bischofskonferenz initiiert wurde.
Missbrauchsprävention in der Kirche lässt sich nicht einfach abhaken, es braucht nachhaltige und systemische Veränderungen. Darauf weist der Direktor des IADC-Safeguarding Institutes in Rom, Pater Hans Zollner, hin. Im Interview mit dem Kölner Domradio fasst der Jesuit auch zusammen, wie sich der Papst bei dem Thema geäußert hat, und welchen Herausforderungen Prävention im interkulturellen Kontext begegnen muss.
Fortschritte, Defizite, offene Fragen prägen die Debatte: Die Teilnehmer der letzten Vollversammlung des Synodalen Wegs blicken unterschiedlich auf die Missbrauchsaufarbeitung in der katholischen Kirche.
Der katholische Wiener Erzbischof und die evangelische Bischöfin Österreichs: Beide sind neu im Amt, und beide wollen miteinander christliche „Impulse in der Gesellschaft setzen“. Das haben Josef Grünwidl und Cornelia Richter bei einem Antrittsbesuch vereinbart, den der vor einer Woche geweihte Wiener Erzbischof bei der Bischöfin am Donnerstag absolvierte.
Kirchenvertreter im südindischen Kerala begrüßten die Entscheidung der Lokalregierung, katholische Nonnen in die Sozialrente für unverheiratete Frauen ab 50 Jahren aufzunehmen. Die Entscheidung fiel im Vorfeld der für April geplanten Landtagswahlen in dem Bundesstaat.
In Australien löst der drastische Anstieg der Fälle von freiwilliger Sterbehilfe („Voluntary Assisted Dying“, VAD) eine Debatte über die Qualität der Gesundheitsversorgung aus. Seit der schrittweisen Legalisierung im Jahr 2019 haben über 7.200 Menschen diesen Weg gewählt. Die katholische Kirche bezeichnet die Entwicklung an diesem Donnerstag als „Warnsignal“ und weist auf eine gefährliche Korrelation zwischen fehlender Palliativmedizin und dem Wunsch nach Suizidbeihilfe hin.
Während die Temperaturen in der Ukraine massiv sinken, erlebt das Land die schwerste Energiekrise seit Beginn des großangelegten russischen Angriffs. In der Hauptstadt Kyiv und der umliegenden Region sind Hunderttausende ohne Heizung und Strom. Oleksandr Magdalits, Experte für Notfallhilfe bei der Caritas Ukraine, beschreibt im Gespräch mit den Vatikan-Medien ein erschütterndes Szenario.
Vor dem Hintergrund eskalierender globaler Konflikte und einer Rückkehr zur „Logik roher Gewalt“ hat die Ständige Vertretung des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf am Mittwochabend zum 17. jährlichen interreligiösen Friedensgebet geladen. In der Genfer Kirche St. Nikolaus von Flüe versammelten sich rund 300 Diplomaten, Botschafter und Religionsvertreter, um ein Zeichen gegen die weltweit zunehmenden Kriege zu setzen.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch ein Urteil im Fall der Juristin und ehemaligen Politikerin Sanija Ameti gefällt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Ameti durch ihre Schießübungen auf ein Abbild der Muttergottes mit Kind den Straftatbestand der Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit erfüllt hat.
Im Vorfeld der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März über die Initiative „200 Franken sind genug!“ bezieht die katholische Kirche in der Schweiz klar Stellung. „Vox Ethica“, die Dienststelle für Ethik und Gesellschaft der Schweizer Bischofskonferenz, warnt vor einem massiven Kahlschlag in der Medienlandschaft und dem drohenden Verschwinden religiöser und ethischer Formate im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz.
An diesem Freitagvormittag hat Papst Leo XIV. die Führungsebene und Mitglieder des „Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes“ in einer Privataudienz empfangen. In seiner Ansprache dankte das Kirchenoberhaupt den Verantwortlichen für ihren Dienst und betonte, dass Beten kein Randaspekt, sondern ein „integraler Bestandteil“ der kirchlichen Sendung sei.
Anlässlich der Ankunft des Sportlerkreuzes am Donnerstagabend in der Kirche San Babila in Mailand hat Papst Leo XIV. ein Grußtelegramm an die Olympischen Winterspiele gesendet.
Leo XIV. gesellte sich am Donnerstag zu einem Mittagessen der Oberhirten dazu: eine „Geste der Nähe und Verbundenheit“, so Perus Bischofskonferenz, die am Freitag zum Ad limina-Besuch im Vatikan ist.
In den zerklüfteten Gebieten und abgelegenen Gemeinden Papua-Neuguineas schränkt die geografische Lage oft den Zugang zu pastoralen und sozialen Diensten ein. Die „Franciscan Sisters of Mary“ (FSM) sind hier eine ruhige und beständige Präsenz und leisten einen wichtigen Beitrag zum pastoralen Leben der Ortskirche.
Das Kommunikationsbüro des Petersdoms klärt die an diesem Donnerstag in einigen Medien verbreitete Frage der Eröffnung eines angeblichen Bistros über Sankt Peter. Geplant ist stattdessen eine Vergrößerung der Fläche, einschließlich des bereits vorhandenen kleinen Imbiss-Bereiches, um „die Besucherströme zu entzerren“.
Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat eine gemischte Bilanz des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland gezogen. „Die Einheit der Bischöfe ist nicht gestärkt worden, wenn ich es freundlich sagen soll“, sagte er im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Donnerstag.
Wie die US-Bischofskonferenz am Mittwoch mitteilte, forderte Erzbischof Paul S. Coakley Bischöfe und Priester in den Vereinigten Staaten auf, um Versöhnung zu beten, wo Spaltung herrscht, „um Gerechtigkeit, wo Grundrechte verletzt werden, und um Trost für alle, die sich von Angst oder Verlust überwältigt fühlen“.
Papst Leo hat an diesem Donnerstag Mitglieder von „Regnum Christi“ im Vatikan empfangen. Dabei handelt es sich um die Laien-Bewegung der „Legionäre Christi“, die sich seit einigen Jahren in einem Erneuerungsprozess befindet. Leitung bedeutet Dienst, erinnerte sie der Papst, und er ermunterte dazu, „neue Leitungsformen auszuprobieren“.
Der Papst hat die Mitarbeitenden und Mitglieder des Dikasteriums für die Glaubenslehre dazu aufgerufen, die Untersuchung von Missbrauchsfällen konsequent an den Maßstäben von Gerechtigkeit, Wahrheit und Nächstenliebe auszurichten. Leo XIV. äußerte sich bei einer Audienz für die Vollversammlung des Dikasteriums für die Glaubenslehre an diesem Donnerstag im Vatikan.
Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahl rufen Thailands katholische Bischöfe zu Wachsamkeit, politischer Verantwortung und einer moralisch fundierten Stimmabgabe auf.
Bei einem Treffen des Papstes mit der Präsidentin des EU-Parlamentes ging es laut Roberta Metsola um die Förderung des Friedens durch Dialog in Europa und der Welt.
Der KI-Experte Paul Nemitz war in der EU als Chefberater an der Ausarbeitung des AI-Acts, also des KI-Gesetzes der Europäischen Union beteiligt. Über seine Einsichten darüber, inwieweit die Konzentration von Macht in den Händen weniger, die durch die neue Technologie begünstigt wird, auch ein Risiko für die Demokratie darstellt, hat er gemeinsam mit Matthias Pfeffer das Buch „Prinzip Mensch: Macht, Freiheit und Demokratie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ vorgelegt.
Nach dem jüngsten Votum des Senats lobt die Französische Bischofskonferenz den Ausbau der Palliativpflege als moralische Pflicht, warnt jedoch eindringlich vor aktiver Sterbehilfe. Die Ablehnung des entsprechenden Gesetzentwurfs werten die Bischöfe in ihrer am Mittwochabend veröffentlichten Erklärung als Zeichen tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Spannungen.
Das Dikasterium für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des Apostolischen Lebens hat kurz vor dem 30. Welttag des geweihten Lebens am Montag (2. Februar) einen Brief an alle „Brüder und Schwestern des geweihten Lebens" geschickt. Der Vatikan informierte am Mittwochabend über das Schreiben mit dem Titel „Prophetische Präsenz: Geweihtes Leben dort, wo die Würde verletzt und der Glaube geprüft wird."
Zu einer Neuausrichtung der Migrationspolitik in Europa ruft der Migrationsbeauftragte der italienischen Bischofskonferenz auf. Im Interview mit Radio Vatikan unterstreicht Pierpaolo Felicolo, dass Integration möglich ist und der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften real. Das Mittelmeer sei weiterhin ein „Ort des Schmerzes und großen Leides“ – das müsse sich ändern.
Wenn im Februar die Olympischen Winterspiele in die italienischen Alpen zurückkehren, wird die katholische Kirche nicht nur am Spielfeldrand stehen. An diesem Donnerstag gibt die Erzdiözese Mailand den Startschuss für die Initiative „For Each Other“. Das Programm soll Athleten, Delegationen und Fans einen Raum für Stille, Gebet und interkulturelle Begegnung bieten.
Die humanitäre Lage in Mosambik spitzt sich dramatisch zu. Während die heftigen Regenfälle anhalten, hat die Zahl der Todesopfer laut offiziellen Angaben der Katastrophenschutzbehörde INGD inzwischen 137 erreicht. Mehr als 800.000 Menschen sind von den massiven Überschwemmungen betroffen. Papst Leo XIV. rief am Ende der Generalaudienz an diesem Mittwoch zur internationalen Solidarität mit dem krisengeschüttelten Land auf.
Am Rande einer Tagung zu Ethik und Wirtschaft an der LUMSA-Universität in Rom hat sich Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Mittwochabend den Fragen von Journalisten gestellt. Dabei fand er deutliche Worte zur Polizeigewalt in den USA, äußerte Vorbehalte gegenüber US-Plänen für Gaza und gab sich optimistisch hinsichtlich der Grönland-Frage.
Die katholischen Hilfswerke Renovabis und Caritas international verstärken ihre Winternothilfe in der Ukraine. Zugleich verurteilten sie am Mittwoch die russischen Angriffe auf die ukrainische Stromversorgung als völkerrechtswidrig.
Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat sieht die Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit kritisch. Weniger Geld für Entwicklungshilfe auszugeben und gleichzeitig die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, sei ein „fatales Zeichen“.
Vor gut sechs Jahren startete das Reformprojekt Synodaler Weg zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland. Ab diesem Donnerstag zieht die sechste und letzte Synodalversammlung von Bischöfen, Ordensleuten und Laien in Stuttgart drei Tage Bilanz.
Die Vereinten Nationen als Antichrist? Tech-Investor Peter Thiel stilisiert die moderne Weltordnung als Feindbild. Und stößt damit bei einem Theologen und Friedensethiker auf massive Kritik.
Bereits zum vierten Mal hat die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) den Titel „Beliebteste Universität in Deutschland" erhalten. Verliehen hat ihn das Online-Portal Studycheck, wie die KU am Mittwoch in Eichstätt mitteilte.
In der Zentralafrikanischen Republik spielt sich die am wenigsten beachtete humanitäre Krise der Welt ab. Darauf macht die Hilfsorganisation Care aufmerksam.
Im Erzbistum Saint Paul und Minneapolis sind die Zahlen der Kirchenbesucher deutlich zurückgegangen. Viele „Latinos“ hätten wegen der Razzien der Einwanderungspolizei ICE Angst, das Haus zu verlassen.
Der deutsche Jesuit und Islamwissenschaftler Felix Körner ist Co-Host eines neuen Religionen-Podcasts. Zusammen mit der katholischen Theologin und Münsteraner Doktorandin Johanna Tannen lädt Körner einmal im Monat zu „Alles Glauben“, dem „Podcast über Religionen, der nicht verlangt, alles zu glauben“.
Die katholische Kirche der Philippinen hat sich angesichts anhaltender Korruptionsskandale dazu bereit erklärt, mit staatlichen Stellen und dem Präsidenten einen Dialog über das Gemeinwohl zu führen. Dabei geht es auch um eine gemeinsame Überwachung öffentlicher Projekte, um Transparenz und Verantwortung zu stärken.
Der ökumenische „Weltgebetstag der Frauen" (WGT) nimmt dieses Jahr die vielfältigen, oft gefahrvollen Lebensrealitäten von Frauen in Nigeria in den Blick.
Robert J. Vitillo ist US-Amerikaner, katholischer Priester und Migrationsexperte. Der Berater beim vatikanischen Entwicklungs-Dikasterium war früher Generalsekretär der Internationalen Katholischen Migrationskommission ICMC.
Der afrikanische Kurienpriester Relwendé Kisito Ouédraogo ist neuer Nuntius in der Republik Kongo. Der ausgebildete Liturgiewissenschaftler stammt aus Burkina Faso und wirkt seit 2010 in der Ersten Sektion des vatikanischen Staatssekretariats.
Zu Beginn des neuen Jahres hat sich die schwere humanitäre Krise in Haiti weiter verschärft. Vor allem in der Hauptstadt Port-au-Prince nahmen gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen staatlicher Polizei (PNH) und bewaffneten Gruppen deutlich zu. Während Hilfsorganisationen Alarm schlagen, ruft Bischof Pierre-André Dumas die Bevölkerung zu Verantwortung und Hoffnung auf.
Papst Leo hat an die Völkergemeinschaft appelliert, wachsam zu sein, „damit das Grauen des Völkermords nie wieder über ein Volk hereinbricht“. Bei der Generalaudienz erinnerte das Kirchenoberhaupt an den am Dienstag begangenen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, „der Millionen von Juden und zahlreiche andere Menschen das Leben gekostet hat“.
Papst Leo XIV. hat bei der Generalaudienz am Mittwoch die enge Verflechtung von Heiliger Schrift und kirchlicher Tradition betont. Beide bildeten nach seinen Worten eine unauflösliche Einheit und könnten nur gemeinsam richtig verstanden werden. Der Papst setzte damit seine Auslegung der Konzilskonstitution Dei Verbum über die göttliche Offenbarung fort.
Lesen Sie hier in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan auf Deutsch, was Papst Leo XIV. bei seiner Generalaudienz am 28. Januar 2026 in seiner Katechese gesagt hat.
Widerstand gegen Pläne der Regierung, zwei neue Atomkraftwerke zu bauen, regt sich in der koreanischen Zivilgesellschaft. Ein Bürgernetzwerk fordert den Rücktritt des Umweltministers, wie Fides berichtet.
Der Papst hat zum Gebet für Frieden für den Nahen Osten aufgerufen und sich gegen Antisemitismus gewandt. Er äußerte sich am Dienstagabend vor Journalisten in Castel Gandolfo bei Rom.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) werden am Katholikentag in Würzburg teilnehmen. Bei dem Christentreffen werden beide auch auf Podien vertreten sein, wie das Bistum Würzburg mitteilte.
An diesem Dienstag gab der Vatikan eine umfassende Neubesetzung der Führungsgremien der Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ bekannt. Nach turnusgemäßem Ablauf der fünfjährigen Amtszeit übernimmt Roberto Regoli das Präsidentenamt von Jesuitenpater Federico Lombardi, der die Stiftung ein Jahrzehnt lang maßgeblich geprägt hat.
Mit scharfen Worten hat sich das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., gegen Anfeindungen aus Russland zur Wehr gesetzt. In einem Interview mit der griechischen Zeitung „Ta Nea Sabbatokyriako“ bezeichnete er den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als „dämonisch“ und warf den Verantwortlichen vor, die Religion für Machtzwecke zu missbrauchen.
Am internationalen Holocaust-Gedenktag von diesem Dienstag hat Papst Leo XIV. die unerschütterliche Haltung der katholischen Kirche gegen jede Form von Antisemitismus bekräftigt. In einer Botschaft auf X mahnte das Kirchenoberhaupt, das Gedächtnis an die Opfer der Shoah nicht zu vergessen.
Jahrelang galten sie als das verlässlichste Bollwerk gegen den Islamischen Staat (IS). Doch im neuen Syrien des Übergangspräsidenten Faruk al-Sharaa kämpfen die syrischen Kurden um ihr politisches Überleben. Während Damaskus die volle Kontrolle über das Staatsgebiet zurückfordert, geraten die kurdisch geführten Kräfte zunehmend in die Isolation.
Zum Auftakt der Plenarsitzung des Dikasteriums für die Glaubenslehre hat dessen Präfekt, Kardinal Victor Manuel Fernández, eine eindringliche Warnung vor religiösem und intellektuellem Hochmut ausgesprochen. Wer die eigene Begrenztheit vergesse, laufe Gefahr, dieselben Fehler zu wiederholen, die historisch zu den Exzessen der Inquisition oder den Gräueln der Weltkriege geführt hätten.